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| Open Source erobert Deutschlands Unternehmen | ||
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Laut einer aktuellen Umfrage unter über 600 IT-Entscheidern aus den USA/Kanada, Deutschland sowie Großbritanien gaben über 59% der befragten Deutschen an, Open Source Anwendungen in ihrem Unternehmen zu verwenden. Danach folgen Großbritanien mit 47,9% und USA/Kanada mit 37,7%. In allen befragten Ländern ist man sich über den wichtigsten Vorteil einig: Keine Lizenzgebühren! An zweiter stelle rangiert die Unabhängigkeit von kommerziellen Softwareunternehmen. Aber auch bei den Gründen gegen Open Source Anwendungen sind sich die Befragten einig. Langfristig würde es an Wartung und Support fehlen, und auch die Rechtsstreitgkeiten betreffend Linux und Open Source tragen ihren Teil bei. So befürchten knapp 50% der Befragten, dass Dritte Rechte an der Software geltend machen könnten. Rund 43% sind der Ansicht, dass ihren Mitarbeitern die nötige Fachkentniss beim Einsatz von Open Source fehlt. Trotz den Befürchtungen überwiegen die Vorteile. Dieses gaben 61% der Befragten Deutschen und 52% der britischen an. Nur in den USA und Kanada liegt der Wert mit 45% knapp unter der Hälfte. Besser sieht es bei Neuanschaffungen von Software aus: Im Vergleich würden 73% der deutschen Open Source Anwendungen bevorzugen. Allerdings führen knapp 50% der deutschen die Anwendungen nur ein, wenn sie vorher in der Praxis ausführlich getestet wurde. Da in rund einem drittel der Unternehmen die Geschäftsleitung die Entscheidung trifft, welche Software eingesetzt wird, schlussfolgert der Studienherausgeber Actuate, dass Open Source in den Chefetagen angekommen ist, und als ernsthafte Alternative zu den Teuren Produkten der kommerzielen Unternehmen angesehen wird. Ich befürworte diesen Trend, nicht nur, weil ich selber Open Source Anwendungen benutze, sondern weil ich hoffe, dass dieser Trend den Markt beleben wird, und einige kommerzielle Monopolfirmen zum Umdenken zwingen wird. |
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| 21.06. 12:07h | Quelle: Heise.de | Konni |
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